Sofortige medizinische Hilfe
Bei Bewusstlosigkeit, auffälliger oder sehr langsamer Atmung, Krampfanfällen, ausgeprägter Verwirrtheit, schweren Brustschmerzen oder akuter Selbstgefährdung: in Deutschland 112. Folgen Sie den Anweisungen der Leitstelle. Verzögern Sie den Notruf nicht, um zuerst eine Privatklinik zu kontaktieren.
Dringende Beschwerden ohne unmittelbare Lebensgefahr
Für ärztliche Hilfe außerhalb regulärer Sprechzeiten kann in Deutschland der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 unterstützen. Bei Unsicherheit über eine akut bedrohliche Situation ist der Rettungsdienst zuständig. In anderen Ländern gelten die örtlichen Notruf- und Versorgungswege.
Einen Entzug nicht allein beginnen
Bei möglicher körperlicher Abhängigkeit von Alkohol, Benzodiazepinen oder GHB/GBL kann abruptes Absetzen gefährlich sein. Lassen Sie den nächsten Schritt ärztlich planen. Ein geplanter Flug oder Kliniktermin rechtfertigt keine riskante eigenständige Umstellung.
Angehörige und Begleitpersonen
Achten Sie auch auf Ihre eigene Sicherheit. Lassen Sie eine akut gefährdete Person, soweit dies sicher möglich ist, nicht allein und holen Sie professionelle Unterstützung. Geben Sie dem Rettungsdienst bekannte Substanzen und Medikamente an.
Offizielle Hilfsangebote
116117 – ärztlicher Bereitschaftsdienst · gesund.bund.de – Notfallnummern